(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
An einem kühlen Donnerstagmorgen im Februar besuchten uns Schüler*innen der Schule "Am Zeisigwald". Sie wollten gern etwas über das Thema Höhlenbrüter und Nistkästen erfahren. Dazu haben wir uns als Unterstützung den Mitarbeiter der Naturschutzstation und Ornithologe Kai Schaarschmidt geholt, um den Kindern das Thema näherzubringen. Zunächst erforschten die Kinder das Gelände der Naturschutzstation mit Blick auf Nistkästen. An der Schauwand hängen viele unterschiedliche Kästen für verschiedene Tierarten. In einige durften die Schülerinnen und Schüler einen Blick werfen und erkannten unterschiedliches Nistmaterial und auch Probleme, die auftauchen können. Da in einem Kasten Kunststoffmaterial von den Vögeln verwendet wurde, wurde die Thematik Plastikmüll direkt besprochen.
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Nicht nur Vogelarten bewohnen Nistkästen. Es gibt auch spezielle Insektenkästen, die je nach Bauart des Kastens von Wildbienen, Wespen, Hornissen oder Schmetterlingen bewohnt werden können. Sogar in einem der Schaunistkästen an der Naturschutzstation hing ein (mittlerweile unbewohntes) Wespennest. Wenn im Herbst die Nistkästen in heimischen Gärten und an Balkonen gereinigt werden, ist also Vorsicht geboten.
Der Ehrenamtliche Naturschutzhelfer Mathias Rodig zeigt den Schüler*innen, wie das Futterhaus zusammengebaut wird.
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Im Anschluss konnten sich die Schüler*innen in der Werkstatt der Naturschutzstation selbst handwerklich betätigen. Gemeinsam mit dem Ornithologen und einem ehrenamtlichen Naturschutzhelfer bauten die Kinder ein Futterhaus für Vögel und einen Nistkasten zusammen. Dabei konnten sie sich gegenseitig helfen, sich mit Tätigkeiten abwechseln und bauten ihre motorischen Fähigkeiten aus. Wie laut es werden kann, wenn in einer Werkstatt so viele Nägel eingeschlagen werden... Doch trotzdem hat es ihnen sehr viel Spaß gemacht. Zudem wurde geklärt, wie das Futterhaus behandelt werden muss, damit es für die Vögel auch sinnvoll ist. Denn die Hygiene an einem solchen Häuschen ist extrem wichtig. Sobald kranke Vögel darin sind, können sie andere Vögel damit anstecken, vor allem wenn Kot am Futterplatz ist. Das bedeutet, dass die Kinder in Zukuft also genau beobachten, welche Gäste sie an ihrem selbst gebauten Futterplatz erscheinen.
(Linda Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Als letzten Punkt haben wir besprochen, welche Vögel Nistkästen bewohnen und welche nicht. Dafür wurden zunächst die Namen der jeweiligen Tiere herausgefunden. In der Naturschutzstation stehen viele Vogelpräparate für Bildungszwecke zur Verfügung, sodass diese auch mal ganz genau angeschaut werden können. Einige Vögel haben die Schüler*innen auch schon in der Natur gesehen, konnten jedoch keinen Namen zuordnen. Bei einigen sagt der Name schon etwas über das Aussehen aus, sodass es dort mit der Zuordnung einfacher war. Wie genau die jeweiligen Tiere aussehen und welche Besonderheiten einige aufweisen, wurde gemeinsam geklärt. Dass Elstern beispielsweise wunderschön schillernde Schwanzfedern haben, war für die meisten neu.