(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Auch in diesem Jahr freute sich Naturschützer und ehrenamtlicher JuNa-Unterstützer Matthias Rodig wieder auf die Jungen Naturwächter der AG Chemnitzer NATURentdecker, um gemeinsam die Nistkästen im Adelsberger Mühlenbusch zu kontrollieren und zu reinigen. Unterstützung bekam er dabei von seinem Sohn und Hund Schorsch. Trotz des stürmischen und kühlen Wetters fanden sich eine Handvoll Junge Naturwächterinnen und Naturwächter sowie einige Eltern am Alten Gut in Adelsberg ein. Linda erklärte zu Beginn noch einmal die Unterscheidungsmerkmale von Stiel- und Traubeneiche – ein Wissen, das für angehende Naturschützerinnen und Naturschützer unerlässlich ist. Diese beiden Eichenarten gehören zu den häufigsten in unserer Region und spielen eine wichtige Rolle für viele Tierarten und das Klima. Besonders für Insekten sind sie – neben den Weiden – von enormer Bedeutung, wie man auch bei iNUVERSUMM nachlesen kann. Der französische Naturdokumentarfilm „Die Eiche – Mein Zuhause“ zeigt eindrucksvoll, warum vor allem alte Eichen so wichtig für die heimische Artenvielfalt sind.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Bevor die JuNas mit der Kontrolle der Nistkästen begannen, sollten sie sich zunächst die Tierspuren auf dem schlammigen Weg anschauen. Natürlich wollten auch sie davon einen Gipsabdruck anfertigen – und zum Glück hatten Matthias und sein Sohn dafür alle Materialien mitgebracht. So wurde eine besonders schöne Rehspur ausgewählt, gemeinsam der Gips angerührt und der Ring zur Einfassung des Trittsiegels vorbereitet. Das machte allen großen Spaß, und während der Gips trocknete, blieb genug Zeit für die Nistkastenkontrolle. Schnell fanden sich freiwillige Leiterträger, ein Werkzeugverantwortlicher, zwei Schriftführer, die alle Ergebnisse notierten, sowie einige JuNas, die die Nummern auf den Nistkästen erneuerten. Mit viel Freude zog der JuNa-Trupp los – und auch das Wetter besserte sich zunehmend. Kasten um Kasten wurde kontrolliert und gereinigt, und bei jedem war die Neugier der JuNas spürbar: Was wohl diesmal darin zu finden war? Meist handelte es sich um Meisennester, wie Matthias erklärte. Er zeigte den Kindern, woran man diese erkennt, und erläuterte, dass plattgedrückte Nester auf eine erfolgreiche Brut hinweisen – schließlich werden die Jungvögel mit der Zeit größer und schwerer. Tote Küken oder unausgebrütete Eier wurden diesmal erfreulicherweise nicht entdeckt. Lediglich ein angefangenes, aber nicht fertiggestelltes Nest fand sich in einem der Kästen. Jetzt sind die Nistkästen wieder bezugsfertig für die kommende Brutsaison. Auf dem Rückweg stießen die JuNas leider auch wieder auf Unrat, der offenbar illegal von Gartenbesitzern entsorgt worden war. Einiges davon nahmen sie kurzerhand mit, um es ordnungsgemäß zu beseitigen – ein weiterer kleiner Beitrag zum Schutz der Natur. Zum Abschluss wollten die JuNas natürlich noch wissen, wie ihr Gipsabdruck geworden war. Mit dem Ergebnis waren sie durchaus zufrieden. Die Nester und den Abdruck werden wir uns bei einer späteren Veranstaltung noch genauer anschauen.
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Großer Dank geht wieder an Matthias, Peter und Schorsch für die tolle Veranstaltung. Danke auch an alle JuNas und Eltern, die trotz des ungemütlichen Wetters teilgenommen und damit zum Gelingen des Tages beigetragen haben.
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter an der kommunalen Naturschutzstation Chemnitz (Adelsbergstraße 192) finden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Umweltamt der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.