(B.Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
An diesem Freitag trafen sich zahlreiche Freiwillige im Naturschutzgebiet Chemnitzaue bei Draisdorf, um gemeinsam Müll zu sammeln und damit ein Zeichen für den Schutz unserer Umwelt zu setzen. Die Veranstaltung fand als Kooperation der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Chemnitz gemeinsam mit den Jungen Naturwächtern Chemnitz statt. Eingeladen waren JuNas und ehrenamtliche Naturschutzhelfer*innen, außerdem beteiligten sich die Pfadfinder der Fenneks aus Altchemnitz tatkräftig an der Aktion.
Ausgerüstet mit Handschuhen und Müllsäcken durchkämmten die Helfenden Wiesen, Geüsche, Baumreihen und Uferbereiche. Dabei sammelten sie Abfälle ein, die achtlos weggeworfen oder durch Hochwasser angespült worden waren. Von zahlreichen Bierflaschen über Plastik-Pflanztöpfe bis hin zu einer ganzen Abfalltonne reichte die Bandbreite der Funde. Immer wieder kam dabei die Frage auf: „Wie kommt so etwas hierher?“ oder „Was ist das eigentlich?“
Ein besonders eindrücklicher Fund war ein großes Plastiknetz, das sich als Überrest eines Heuballens herausstellte. Das Netz war bereits stark verwittert und teilweise in den Boden eingewachsen. Gemeinsam versuchten die Beteiligten, so viel Material wie möglich zu entfernen, um eine weitere Belastung des Bodens zu verhindern.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(D. Hollstein
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(D. Hollstein
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(D. Hollstein
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Was man nicht alles in einen Naturschutzgebiet (!!!) findet.
Ob der Container für den ganzen Müll reichen wird?
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Plastiknetze für Vogelfutter gehören nicht in die Natur. Stattdessen können – wie bei den JuNas – Holzstämme mit Fettfutter befüllt werden. Diese sind für Tiere ungefährlich und werden anschließend natürlich zersetzt, ohne Schadstoffe oder Mikroplastik im Boden zu hinterlassen.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Ein gefüllter Kartoffelbeutel im Naturschutzgebiet?
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
46 Pfandflaschen sammelten die Jungen Naturwächter und Freiwilligen im NSG Draisdorf ein – der Erlös aus dem Pfand floss direkt in die JuNa-Spendenkasse. Auch Glasflaschen sind problematisch für die Natur, da sie zerbrechen und Tiere verletzen oder bei Trockenheit Brände auslösen können.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Ein bereits verwitterter Regenschirm wurde auch entfernt.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Ein traurig-schönes Endergebnis für die Helfer und zugleich ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz in Chemnitz – wir hoffen, dass so schnell kein neuer Müll im Naturschutzgebiet landet.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Mit vereinten Kräften kämpften alle darum, das alte Plastiknetz, das einst einen Heuballen umhüllte, aus dem Boden zu entfernen.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Das Naturschutzgebiet Chemnitzaue ist ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Gerade solche sensiblen Gebiete reagieren besonders empfindlich auf Verschmutzungen. Müll kann hier gravierende Folgen haben: Tiere verletzen sich an scharfkantigen Gegenständen, verfangen sich in Plastik oder halten es für Nahrung. Schadstoffe gelangen in den Boden und in Gewässer und beeinträchtigen langfristig das ökologische Gleichgewicht.
Die Aktion machte einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, Verantwortung für die eigene Umwelt zu übernehmen. Dabei ist es oft ganz einfach: Wer seinen Müll wieder mitnimmt und ordnungsgemäß entsorgt, leistet bereits einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz.
Ein kleiner Tipp für den Alltag: Beim Spaziergang mit Familie oder Freunden einfach einen Beutel mitnehmen und unterwegs gefundenen Müll einsammeln. Wenn viele Menschen so handeln, kann verhindert werden, dass sich größere Mengen an Abfall überhaupt erst ansammeln.
Gewöhnlicher Pestwurz (Petasites hybridus)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Wald-Gelbstern (Gagea lutea)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Höckerschwan (Cygnus olor) fühlte sich gestört durch unsere Aktion.
(D. Hollstein
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Ein dickes Dankeschön an unsere Jungen Naturwächter, ihre Familien, die ehrenamtlichen Naturschutzhelfer, die Mitarbeitenden der UNB und Naturschutzstation Chemnitz sowie die Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom “Stamm Fennek” – gemeinsam habt ihr das NSG ‚Draisdorf‘ sauberer und schöner gemacht!
Hier findet ihr weitere Veranstaltungsrückblicke der gemeinsamen Müllsammelaktion im Naturschutzgebiet Draisdorf:
Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder “Stamm Fennek” Chemnitz
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.