Zahlreiche Chemnitzer Familien nahmen auch in diesem Jahr das Angebot der Nistkastenaktion "Max Meise" in der städtischen Naturschutzstation an. Sie bauten fleißig Nisthilfen für den eigenen Garten oder Balkon und können schon bald die gefiederten Nachbarn bei der Aufzucht der Jungen beobachten.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Am vergangenen Samstag war mal wieder lautes Gehämmer auf der Adelsbergstraße zu hören und zahlreiche Menschen strömten in die Naturschutzstation. Dies signalisierte den Anwohnern, dass mal wieder "Max Meise - Nistkastenbau für Groß und Klein" in der Naturschutzstation stattfand. Das Umweltamt der Stadt Chemnitz lud gemeinsam mit dem Verein Pilzfreunde Chemnitz e.V. und den Jungen Naturwächtern der BUND RG Chemnitz alle Vogelfreunde in die städtische Naturschutzstation ein. Hier konnten fachgerecht vorbereitete Nistkastensets gegen eine Spende erworben und gleich an Ort und Stelle unter fachlicher Anleitung zahlreicher ehrenamtlicher Helfer zusammengebaut werden. Natürlich wurden auch die vielen Fragen rund ums Thema Nistmöglichkeiten beantwortet. Zudem gab es viel Wissenswertes über unsere gefiederten Freunde bei einer kleinen Ausstellung im Bürgerraum zu erfahren, sowie Spiel und Spaß für die Kleinen und Großen Gäste. Die Veranstaltung war wieder ein voller Erfolg und zahlreiche Stare, Meisen oder Spatzen können sich nun über eine neue Nisthilfe in Chemnitz und Umgebung freuen. Wer noch einen Nistkasten braucht, kann sich bei uns oder in der Naturschutzstation melden. Es sind noch ein paar Sets übrig geblieben und können, solange der Vorrat reicht, für eine Spende von 10 € in der Naturschutzstation abgeholt und zu Hause zusammengebaut werden.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Wissenswertes über Nistkästen, Brutvögel und Nesträuber
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Im Bürgerraum hatten wir verschiedene Stationen aufgebaut. Zunächst konnten sich die Besucher über unterschiedliche Nistmöglichkeiten für Vögel und Kleinsäuger informieren. Neben klassischen Nistkästen für Meisen gab es auch Halbhöhlen sowie spezielle Nistmöglichkeiten für den Waldkauz, die Haselmaus und den Zaunkönig zu sehen. Zudem wurde gezeigt, wie sich Nistkästen ohne den Einsatz von Stacheldraht vor Räubern schützen lassen und welche Nesträuber es gibt. Wir haben uns auch sehr gefreut, dass zahlreiche Junge Naturwächter an diesem Tag anwesen waren und unsere Angebote genutzt haben. Sie haben fleißig Nistkästen gebaut und gemalt.
Wem gehört welche Feder?
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Natürlich durfte auch unser „Federspiel“ nicht fehlen, bei dem verschiedene Vogelfedern ihren Besitzern zugeordnet werden konnten. Schon beim Berühren der Federn waren deutliche Unterschiede spürbar: Während einige sehr starr und fest waren, fühlten sich andere fast so weich wie Fell an. Diese Unterschiede veranschaulichen die Anpassung der Vögel an ihre jeweiligen Lebensräume. Wasservögel benötigen ein wasserdichtes Gefieder, während Eulen lautlos durch die Nacht gleiten – weshalb ihre Federn besonders weich sind und damit im Wind nahezu keine Geräusche machen. Die schönen blauen Glücksfedern des Eichelhähers faszinieren die Besucher dabei immer am Meisten. Einige Federn waren gar nicht so leicht zuzuordnen. Während die Feder eines Höckerschwans keine Probleme bereitete, konnten die wenigsten mit der großen fast schwarzen Feder des Weißstorchs zunächst nichts anfangen. Beim Betrachten des Bildes wurde natürlich klar, dass diese am Flügel durchaus schwarze Federn haben.
An zwei weiteren Tischen konnten verschiedene Vogelarten als Ausmalbilder gestaltet oder unterschiedliche Spiele ausprobiert werden. Besonders herausfordernd war ein von uns selbst entworfenes Sortierspiel, bei dem einige Teilnehmer ganz schön in Schwitzen kamen. Allerdings lag das weniger an fehlendem Wissen über Vögel, sondern vielmehr daran, dass mehrere Lösungen möglich waren – am Ende jedoch nur eine Variante existierte, bei der alle Karten verwendet werden konnten. Die Aufgabe bestand darin, die „Vornamen“ und „Nachnamen“ der Vögel richtig zu kombinieren, etwa „Hauben-“ mit „-meise“ oder „Feld-“ mit „-lerche“. Erstaunlich, wie viele verschiedene Vogelarten es gibt! Als kleine Hilfestellung lagen auch die entsprechenden Bilder und auch ein Bestimmungsbuch bereit.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.