Auf der Suche nach Frühlingsboten
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Bei schönstem Sonnenwetter startete der JuNa-Grundkurs in der Naturschutzstation mit einer kleinen Entdeckungstour über das Außengelände. Die JuNas hielten Ausschau nach den ersten Frühblühern und anderen Frühlingsboten, die sich bei den milden Temperaturen bereits zeigten.
Natürlich führte uns der Weg auch zum Teich der Naturschutzstation. Gemeinsam schauten wir nach, ob sich dort schon erste Amphibien oder sogar Laichballen oder Krötenschnüre entdecken lassen. Allerdings war der Teich kurz zuvor von den Mitarbeitenden der Naturschutzstation von zu vielen Rohrkolben befreit worden, die das kleine Gewässer nach und nach zugewuchert hatten. Solche Pflegeeinsätze sind von Zeit zu Zeit notwendig, damit der Teich als Laichgewässer für Amphibien erhalten bleibt. Wichtig ist dabei, dass diese Arbeiten vor der Laichzeit stattfinden – so hat der Teich nun ein paar Tage Zeit, sich wieder zu beruhigen. Faziniert waren auch die JuNas des Grundkurses vom Samenflug des Rohrkolben. Freudig verteilten sie dabei die fliegenden Samen.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Ein Blick unter Steine und in den Boden
Auch im Garten der Naturschutzstation wurde wieder fleißig entdeckt. Schließlich hatten die JuNas aus dem Aufbaukurs in der Woche zuvor hier zwei junge Bergmolch unter einem Stein gefunden. An diesem Tag hatten sich die Amphibien jedoch gut versteckt. Dafür gab es unter Steinen und Laub jede Menge andere Tiere zu entdecken: Asseln, Schnecken, Spinnen und Marienkäfer sowie zahlreiche Ameisennester. Diese wurden natürlich schnell wieder vorsichtig abgedeckt, damit die kleinen Bewohner ungestört weiterarbeiten konnten.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Wie bewegen sich Amphibien an Land?
Bevor es wieder hinein in die Naturschutzstation ging, durften die JuNas noch einmal selbst aktiv werden. Zunächst klärten wir gemeinsam, wie sich Amphibien an Land fortbewegen. Dass Frösche gut springen können, wussten die JuNas natürlich sofort. Kröten, Unken und Schwanzlurche hingegen bewegen sich eher laufend fort.
Das Hüpfen der Frösche wurde natürlich gleich ausprobiert – und so hüpften unsere kleinen „JuNa-Frösche“ einmal quer über den Hof der Naturschutzstation. Anschließend wollte Linda wissen, wie weit ein Frosch eigentlich springen kann – und wie weit das wäre, wenn er so groß wie ein Mensch wäre.
Als wir alle Teilnehmenden in einem Meter Abstand hintereinander aufstellten, wurde schnell deutlich: Ein „menschengroßer“ Frosch könnte etwa 10 Meter weit springen! Das sorgte bei den JuNas für großes Staunen, denn damit reichte die Sprungweite, um über den gesamten Hof zu springen. Natürlich durften danach alle ausprobieren, wie weit sie selbst hüpfen können – sogar Ben wagte einen Froschsprung. Doch niemand kam an die beeindruckende Sprungweite eines echten Frosches heran.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Quiz und Kurzfilme zu den Amphibien
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Als die Sonne langsam verschwand und es draußen kühler wurde, ging es wieder hinein in die Naturschutzstation. Dort sprachen wir noch einmal über die Entwicklung der Amphibien und ihre besondere Lebensweise zwischen Wasser und Land. Anschließend stellten die JuNas ihr Wissen bei einem kleinen Quiz unter Beweis. Die Fragen wurden danach gemeinsam ausgewertet und die wichtigsten Themen noch einmal kurz besprochen. Zum Abschluss schauten sich die JuNas noch zwei kurze Filme über Amphibien des bekannten Tierfilmers Jan Haft an. Dabei hörten alle so konzentriert zu, dass im Veranstaltungsraum plötzlich eine ungewohnte Ruhe herrschte. Auch die Eltern, die ihre Kinder zur Abholung brachten, schauten vorsichtig in den Raum – offenbar irritiert darüber, dass sie keine Kinderstimmen hörten.
Bevor es jedoch nach Hause ging, stellte Linda noch eine letzte Frage: Wie passen eigentlich so viele Eier in ein so kleines Amphibium? Ein JuNa erinnerte sich sofort an das lustige Gummibärchen-Experiment aus dem letzten Jahr. Denn genau wie Amphibieneier quellen auch Gummibärchen im Wasser auf und fühlen sich dabei sogar ähnlich an. Das brachte die JuNas natürlich auf eine Idee – und plötzlich war der Appetit auf Gummibärchen geweckt. Zum Glück war noch eine Tüte da, sodass sich alle zum Abschluss noch bedienen durften.
So ging eine weitere spannende und informative Veranstaltung der Jungen Naturwächter zu Ende.
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.