Zur "Stunde der Gartenvögel 2025" waren die Jungen Naturwächter der AG Chemnitzer NATUREntdecker am Pelzmühlenteich unterwegs, um die dortigen Vögel zu erfassen.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Für die Jungen Naturwächter der AG Chemnitzer NATUREntdecker stand am vergangenen Freitag ein Ausflug ans andere Ende der Stadt an. Anlässlich der bundesweiten Mitmachaktion „Stunde der Gartenvögel 2025“ machten sie sich auf den Weg zum Pelzmühlenteich in Rabenstein, um dort gemeinsam mit dem Hobbyornithologen Peter Hofmann heimische Vogelarten zu beobachten und zu zählen. Auch wenn der Weg zum Teich für einige JuNa-Familien am Freitagnachmittag etwas weit war und wir daher nur in kleiner Runde unterwegs waren, tat das der Begeisterung keinen Abbruch. Motiviert und mit gespitzten Ohren begab sich die Gruppe auf Vogelpirsch. Schon bald konnten zahlreiche Arten gesichtet und notiert werden: Über dem Teich jagten Rauchschwalben elegant nach Insekten, und sogar zwei Graureiher waren zu beobachten. Auf dem Wasser tummelten sich drei verschiedene Entenarten (STock-, Reiher- und Tafelenten), und in den umliegenden Bäumen und Büschen ließen sich verschiedene Singvögel beobachten. Die Aktion war nicht nur ein spannender Beitrag zur bundesweiten Vogelzählung, sondern auch eine tolle Gelegenheit, das eigene Wissen zu erweitern und die Natur vor der Haustür genauer kennenzulernen.
Ein Highlight für die Jungen Naturwächter waren die Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapilla) am Pelzmühlenteich in Chemnitz-Rabenstein.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Ein besonderes Ziel unseres Ausflugs war es, einen der kleinsten heimischen Vögel zu entdecken: das Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapilla). Peter Hofmann hatte diese zierliche Art in den Vorjahren gemeinsam mit seinen beiden JuNa-Enkelkindern mehrfach am Pelzmühlenteich – und sogar in größerer Zahl – nachgewiesen. Eine echte Besonderheit für diesen Standort! Und tatsächlich hatten wir auch an diesem Tag Glück: Wir konnten einige der kleinen Vögel anlocken und aus nächster Nähe beobachten. Ein unvergessliches Erlebnis für die teilnehmenden JuNas, dem quirligen Sommergoldhähnchen so nah zu kommen. Doch nicht nur die Vogelwelt hielt spannende Begegnungen bereit: Auch einige Insektenarten konnten wir entdecken – darunter ein Aurorafalter-Männchen, das vielen JuNas bereits von früheren Veranstaltungen bekannt war. An einer Traubenkirsche zeigte uns Ben die Larven des Fünfpunkt-Blattkäfers (Gonioctena quinquepunctata), die aufgrund ihrer Tarnung gar nicht so leicht zu entdecken sind. Und an einer Eiche stießen wir auf die auffälligen Gallen der Eichenschwamm-Gallwespe (Biorhiza pallida), die wir uns genauer anschauten. Zum Abschluss gab es noch ein leckeres Eis an der Pelzmühle. Unsere Funde haben wir bei Naturgucker.de gemeldet, so sind sie für jeden öffentlich sichtbar und die Jungen Naturwächter können immer nachschauen, was sie in der Vergangenheit so alles gefunden haben.
Ein herzlicher Dank geht an Peter Hofmann für die fachkundige Begleitung – und an alle JuNas, die mit Fernglas und Beobachtungsfreude dabei waren!
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.