(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Die Amphibienwanderung ist auch in Chemnitz derzeit wieder in vollem Gange, auch wenn diese an diesem Tag wegen kühlem Wetter unterbrochen wurde und wir somit auch keine Molche im Teich der Naturschutzstation finden konnten. Dennoch war es Zeit für die Jungen Naturwächter der AG Chemnitzer NATUREntdecker sich mal wieder mit dem Thema Amphibien auseinanderzusetzen. In den letzten Jahren hatten wir schon einiges über Amphibien erfahren und auch zahlreiche Tiere entdeckt. Nun wollten wir mal testen, was so alles über die Lurche, wie sie auch bezeichnet werden, hängen geblieben war. Zur Einstimmung gab es erstmal einen kurzen Einführungsfilm und dann stellte Ben eine den meisten JuNas noch unbekannte Amphibie, mit einer sehr kuriosen Lebensweise, vor. Einige kannten den Grottenolm dabei schon. Schnell stellten die JuNas fest: "Der hat ja gar keine Augen!" Das hängt natürlich mit seiner Lebensweise in dunklen Höhlen zusammen. Denn da benötigt er keine Augen, sondern muss sich auf andere Sinne verlassen. Zudem bleibt er Zeit seines Lebens im Jugendstadium und verlässt nicht das Wasser und behält auch seine Kiemen. Anschließend wurde nochmal über die spezielle Entwicklung der Amphibien gesprochen und der Unterschied zwischen Laichballen und Laichschnüren besprochen. Dann hieß die Frage, was wir wohl mit den Gummibärchen vorhatten? Einige JuNas hatten das Experiment schonmal mitgemacht und erinnerten sich natürlich. Aber wussten es auch die anderen? Natürlich wollten wir diese nicht einfach aufessen, wie manche vielleicht gehofft hatten. Nein, wir wollten damit zeigen, wie die vielen Eier, welche im Wasser einen großen Laichballen oder meterlange Schnüre bilden, in ein kleines Froschlurchweibchen passen. Diese quellen nämlich im Wasser auf und sind ziemlich glitschig. Genau wie Gummibärchen im Wasser. Das Ergebnis des Experiments wartete am Ende der Veranstaltung auf die JuNas.
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Als nächste Übung waren die Artenkenntnisse der JuNas gefragt. Die Namen sollten den richtigen Bildern zugeordnet werden und anschließend sollten noch die Braun-, Grün- und Laubfrösche, Unken, Kröten, Schwanzlurche sortiert werden. Doch welcher war nun der Gras- und welcher der Springfrosch? Und wo gehört der Moorfrosch hin? Gemeinsam wurden aber alle Fragen geklärt und nun durften sich die JuNas die Rufe der Froschlurche mal anhören. Dies führte zu einigem Gekicher, denn so ein Grasfrosch quakt nicht, sondern brummt eher. Aber auch die Unken machen einen sehr merkwürdigen Ton und lassen dabei sogar das Wasser in ihrer Umgebung vibrieren. Zur Festigung des Wissens, schauten sich die JuNas noch einen ausführlicheren Film zum Thema an, bevor es noch ein Gruppenspiel gab, welches allen nochmal viel Spaß bereitete. Es waren zunächst alle Froschlaich und mussten gegeneinander Schnick, Schnack, Schnuck spielen. Der jeweilige Gewinner erreichte die nächste Entwicklungsstufe, und der Verlierer ging wieder eine Entwicklungsstufe zurück. Als nächster Gegner musste dann ein Gegner auf derselben Entwicklungsstufe gesucht werden. Damit man sich besser fand, musste in jeder Stufe eine bestimmte Bewegung (schwimmen für Kaulquappen, hüpfen für Frosch) dargestellt oder Haltung bei Laich eingenommen werden. Ziel war es, sich bis zum Frosch zu entwickeln. Zum Abschluss schauten die JuNas noch nach unserem Gummibärchenexperiment und stellten fest, dass diese im Wasser tatsächlich größer und ziemlich glitschig geworden waren. Genau wie richtige Froscheier. Natürlich informierten wir die JuNas noch darüber, keine Amphibien einzufangen, da sie geschützt sind und sich in Deutschland ein Hautpilz ausbreitet, welcher für unsere heimischen Arten sehr gefährlich ist.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.