(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
In der AG Chemnitzer NATUREntdecker stand das Thema Müll im Mittelpunkt. Die JuNas beschäftigten sich damit, welche Müllarten es gibt und warum Abfälle schädlich für Natur und Umwelt sind. Besonders beeindruckend war, dass sie bereits viel über Mikroplastik, Giftstoffe und die direkten Gefahren für Tiere wussten: Plastik wird von Fischen, Vögeln und anderen Tieren gefressen oder sie verfangen sich darin – ein Problem, das wir unbedingt vermeiden müssen.
Im Anschluss ging es praktisch zur Sache: Die JuNas versuchten, verschiedene Alltagsgegenstände der richtigen Mülltonne zuzuordnen. Danach besprachen wir gemeinsam jedes Teil und klärten, wie es korrekt entsorgt werden sollte. Dabei wurde deutlich, dass auch Kinder und Jugendliche schon einen wichtigen Beitrag leisten können – indem sie Müll vermeiden, richtig trennen und Ressourcen schonen.
Besonders Einwegverpackungen aus Plastik, aber auch Kleidung spielen hierbei eine wichtige Rolle. Kunststoffe gelangen häufig in Böden und Gewässer, wo sie sich zu Mikroplastik zersetzen und die Umwelt langfristig belasten. Umso wichtiger ist ein bewusster Umgang mit Ressourcen und ein nachhaltiger Konsum, um der zunehmenden Umweltverschmutzung entgegenzuwirken.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Darauf aufbauend folgte eine weitere Übung: Die JuNas erhielten Aufgabenzettel mit verschiedenen Alltagssituationen. Ihre Aufgabe war zu überlegen, wie viel Müll in diesen Situationen unter normalen Umständen anfällt und wie sich durch kleine Änderungen Abfall einsparen lässt. Anschließend präsentierten sie ihre Ideen vor allen Anwesenden. Dabei zeigte sich: Viele JuNas achten im Alltag bereits auf Müllvermeidung, aber es gibt noch Potenzial, sowohl die eigene Müllmenge zu reduzieren als auch Familie und Freunde zum Mitmachen zu motivieren. Dabei spielt die Wiederverwendbarkeit eine wichtige Rolle, denn Einwegprodukte oder Verpackungen tragen zum größten Teil zu den anfallenden Müllmengen bei.
So konnten die JuNas nicht nur ihr Wissen über Müll vertiefen, sondern auch direkt überlegen, wie sie selbst aktiv zum Schutz von Umwelt und Tieren beitragen können. Deutlich wurde, dass Umweltschutz schon zu Hause beginnt und jeder einen Beitrag leisten kann. Nebenbei lernten die JuNas auch, dass nachhaltiger Konsum, bewusster Einkauf und Reparieren von Gegenständen helfen, Ressourcen zu schonen und die Menge an Abfall langfristig zu verringern.
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.