BUND Regionalgruppe Chemnitz
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18.03.2026 Müllsammelaktion in Chemnitz-Gablenz (GK)

 (B. Franke / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)

Nachdem sich die JuNas in der vergangenen Woche intensiv mit dem Thema Müll, Mülltrennung und den Folgen für die Umwelt beschäftigt hatten, durften sie nun endlich aktiv werden und selbst etwas für die Umwelt tun. 
Zahlreiche Junge Naturwächter sowie einige engagierte Eltern und Geschwister trafen sich zur Müllsammelaktion an der Naturschutzstation. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg, um die Umgebung von achtlos weggeworfenem Abfall zu befreien und so einen wichtigen Beitrag für Umwelt, Natur und den Stadtteil zu leisten.
Schon beim Start wurde der fleißige Trupp, gut erkennbar an den grünen JuNa- und BUND-Westen, von Anwohnern und Passanten aufmerksam beobachtet. Entlang des Bachlaufs begannen die Teilnehmenden, Müll einzusammeln und für mehr Sauberkeit zu sorgen. Ein Teil des Abfalls war offensichtlich vom Wind herangetragen oder von nahegelegenen Balkonen verweht worden und hatte sich in den Gebüschen am Bachufer verfangen. Anderer Müll hingegen war bewusst entsorgt worden – was bei den Beteiligten immer wieder für Kopfschütteln und ungläubige Blicke sorgte.
Neben typischem Abfall kamen auch einige kuriose Funde zum Vorschein: ein Elektrorasierer, zahlreiche Vapes – die eigentlich als Elektroschrott entsorgt werden müssen – sowie verschiedenste Kunststoffteile. Solche Gegenstände haben in der Natur nichts zu suchen und können erhebliche Schäden verursachen.
Für ihr Engagement erhielten die Jungen Naturwächter viel Lob von Passanten – eine zusätzliche Motivation, noch genauer hinzuschauen und weiteren Müll aufzuspüren.

Auch einen Elektrorasierer fischten die JuNas aus einem Bach und so ist er keine Gefahr mehr für die Umwelt.  (B. Franke / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (B. Franke / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (D. Hollstein / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (B. Franke / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (D. Hollstein / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Wie immer stolz: Junge Naturwächterinnen und Naturwächter nach einer gelungenen Müllsammelaktion rund um die Naturschutzstation in Chemnitz-Gablenz.  (D. Hollstein / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)

Besonders hilfreich war die Unterstützung von zwei JuNas aus der Umgebung, die das Gelände bereits im Vorfeld erkundet hatten. Sie wussten genau, wo sich größere Müllansammlungen befanden. So führte der Weg unter anderem hinter eine Garagenanlage an einen Teich, wo sich große Mengen Kunststoff und weiterer Abfall angesammelt hatten. Eine große Folie lag offenbar schon so lange dort, dass sogar ein Baum in sie hineingewachsen war. Die in den Boden eingewachsene Folie konnte daher nicht vollständig entfernt werden.
Schnell füllten sich Eimer und Müllsäcke. Die JuNas hätten gern noch weitere Bereiche nach Müll abgesucht, doch es war bereits Zeit für den Rückweg. Ein Teil des gesammelten Abfalls musste später mit dem Auto abgeholt werden, da er zu sperrig war. Auch auf dem Rückweg zur Naturschutzstation wurde weiter fleißig Müll gesammelt – und wie so oft bei solchen Aktionen verging die Zeit wie im Flug.
Gern hätten die Jungen Naturwächter noch weitergemacht, doch an der Naturschutzstation warteten bereits die Eltern. Dennoch konnte sich das Ergebnis mehr als sehen lassen: Ein großer Müllsack und zahlreiche gefüllte Eimer wurden aus der Natur entfernt. Zudem konnten einige Pfandflaschen eingesammelt und später eingelöst werden. Der Erlös kommt der Spendenkasse der JuNas zugute.
Die Aktion zeigt eindrucksvoll, wie wichtig und wirkungsvoll gemeinsames Engagement ist. Mit ihrem Einsatz haben die Jungen Naturwächter nicht nur aktiv zum Umweltschutz beigetragen, sondern auch ein starkes Zeichen für mehr Verantwortungsbewusstsein im Alltag gesetzt.

Ein großes Dankeschön an alle Jungen Naturwächter, Eltern und Geschwister, die mit so viel Einsatz und Motivation zum Gelingen der Aktion beigetragen haben.

Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.