Teil I: Igelschutz – Eine JuNa-Veranstaltung mit dem Verein Stachelnasen Zwickauer Land e.V.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Auch zu dieser Veranstaltung war Yvette vom Verein Stachelnasen Zwickauer Land e.V. in die Naturschutzstation gekommen, um über die Gefährdung unserer heimischen Igel und die Arbeit des Vereins zu berichten. Neben zahlreichen Jungen Naturwächtern der AG Chemnitzer NATUREntdecker waren auch Mitglieder der BUND-Regionalgruppe Chemnitz dabei – im Anschluss sollte nämlich noch das gemeinsame Sommerfest stattfinden.
Im Vortrag erfuhren die Teilnehmenden vieles über die Lebensweise der Igel, ihre Nahrung und Feinde sowie die wachsenden Gefahren, die überwiegend durch den Menschen verursacht werden. Verkehr, Flächenversiegelung und die zunehmende „Ordnungsliebe“ in Gärten machen den Tieren das Leben schwer. Wo früher naturnahe Strukturen Nahrung und Unterschlupf boten, finden Igel heute häufig nur kurzgeschorene Rasenflächen mit fremdländischen Pflanzen. Hinzu kommen technische Hilfsmittel wie Rasenmähroboter, die jedes Jahr zahlreiche Tiere verletzen oder töten.
Ein wichtiges Thema war auch die richtige Hilfe für verletzte oder geschwächte Igel. Viele Mythen – wie das Füttern mit Milch oder Obst – halten sich hartnäckig, können den Tieren aber schaden. Yvette erklärte, dass man sich im Ernstfall unbedingt fachkundig beim Verein Stachelnasen oder bei einem Tierarzt informieren sollte. Entscheidend ist außerdem, zu wissen, wie man einen gesunden von einem hilfebedürftigen Igel unterscheiden kann.
Abschließend gab es praktische Tipps, wie man Igel im eigenen Umfeld unterstützen kann. Naturnahe Gärten mit heimischen Pflanzen, Blühwiesen und Totholzhaufen schaffen Lebensraum und Nahrung – nicht nur für Igel, sondern auch für viele weitere Tierarten. Ein Igelhaus oder etwas Katzenfutter allein reicht nicht aus, wichtiger sind artenreiche, lebendige Gärten und grünere Innenstädte.
Danke an Yvette vom Verein "Stachelnasen Zwickauer Land e.V." für ihren tollen Igelvortrag und für die Beantwortung unserer zahlreichen Fragen.
Teil II: Sommerfest BUND Regionalgruppe Chemnitz
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Im Anschluss an die spannende Infoveranstaltung zum Thema Igel fand in der städtischen Naturschutzstation das diesjährige Sommerfest der BUND-Regionalgruppe Chemnitz statt. Auch die JuNa-Familien waren herzlich eingeladen, mitzufeiern.
Während es am Vormittag noch nicht nach Sommerwetter aussah, wurden die Teilnehmenden am Nachmittag von strahlendem Sonnenschein begrüßt – dem gemütlichen Beisammensein im Hof stand also nichts im Wege. Gut gelaunt nutzten die JuNas die bereitgestellten Outdoorspiele oder spielten Fangen, während die Erwachsenen die Zeit für regen Austausch nutzten. Zum Sommerfest gehörte selbstverständlich auch ein gemeinsames Grillen. Unterstützt wurden wir dabei von Rüdiger vom BUND, den die JuNas bereits vom JuNa-Tag 2025 kannten, als er eine leckere Kartoffelsuppe für uns gekocht hatte. Für die Kinder hatte Linda extra Stockbrotteig vorbereitet – sehr zur Freude der JuNas. Schnell war der Teig an die Stöcke gewickelt, jeder auf seine eigene Weise, und schon konnte das Rösten am Feuer beginnen. So ließ sich die Zeit wunderbar überbrücken, bis das vegane und vegetarische Grillgut fertig war. Alle hatten zudem etwas zum Abendbrot beigesteuert, sodass am Ende ein buntes Buffet entstand, bei dem niemand hungrig nach Hause gehen musste. Während die Kinder die Gelegenheit für intensive Spiele und gemeinsames Zusammensein nutzten – schließlich sehen sie sich sonst meist nur für zwei Stunden – kamen auch die Eltern mit Ben, Linda oder den anderen BUND-Mitgliedern ins Gespräch. So verging die Zeit wieder viel zu schnell. Doch wir freuen uns sehr, dass so viele JuNa-Familien und JuNas teilgenommen haben und das Sommerfest zu einer richtig schönen Sommerparty geworden ist.
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter an der kommunalen Naturschutzstation Chemnitz (Adelsbergstraße 192) finden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Umweltamt der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.