(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Mit Greifzange & Entdeckergeist: Die JuNas räumen auf!
Für die Jungen Naturwächter der AG Chemnitzer NATUREntdecker ist der März längst mehr als nur der Beginn des Frühlings – es ist der Monat ihrer traditionellen Müllsammelaktion! Auch dieses Jahr standen die JuNas wieder voller Tatendrang bereit, bewaffnet mit Greifern, Eimern und einer ordentlichen Portion Abenteuerlust. Kaum waren alle startklar, kamen sofort Erinnerungen an die kuriosen Funde vergangener Jahre hoch: Wer vergisst schon so schnell den Einkaufswagen mitten im Bachlauf oder den ausrangierten DVD-Player zwischen den Büschen? Das weckte natürlich die Neugier – was wohl dieses Jahr im Unterholz und am Wegesrand auf sie wartete?
Doch bevor es ans Müllsammeln ging, hieß es: kurzer Zwischenstopp am Teich der Naturschutzstation! Schließlich ist jetzt Amphibienzeit – und genau das wollte unser neuer JuNa-Amphibienexperte ausnutzen. Mit geübtem Blick und geschickter Hand entdeckte er tatsächlich einen Teichmolch und sogar einen Bergmolch. Begeistert zeigte er seinen Mitstreiter*innen die kleinen Tiere, die ein klares Zeichen dafür sind: Der Teich ist wieder voller Leben! Und als wäre das nicht schon Grund genug zur Freude, überraschte uns auch noch das Evangelische Schulzentrum mit einer großartigen Spende von 150 € – ein echter Motivationsschub für die JuNas und eine tolle Anerkennung ihres Engagements. Jetzt gab es kein Halten mehr: Endlich konnte das große Aufräumen beginnen! Mit jedem vollen Mülleimer wurde die Umgebung ein Stück sauberer – und das Bewusstsein für den Wert unserer Natur bei allen ein Stück größer.
Dieser schüchterne Wasserdrache zeigte sich den Jungen Naturwächtern im Teich der Naturschutzstation Chemnitz und entpuppte sich als ein männlicher Teichmolch (Lissotriton vulgaris).
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Nicht nur Wasserläufer können auf dem Wasser laufen, sondern auch andere Tiere, wie diese Pardosa-Wolfspinne. Entdeckt von den Jungen Naturwächtern im Teich der Naturschutzstation Chemnitz.
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Bei strahlendem Frühlingswetter und bester Laune machten sich die Jungen Naturwächter (JuNas) auf den Weg, um ihre Umgebung ein Stück sauberer zu machen. Ziel war der kleine Bachlauf, der für die Kinder nicht nur ein Naturerlebnis, sondern auch ihr liebster Abenteuerspielplatz ist. Schon bald entdeckten sie etwas Ungewöhnliches: Über dem Bach und auf der angrenzenden Wiese lagen zahlreiche gefällte Bäume kreuz und quer verstreut. Zurückzuführen war dies auf Arbeiten im vergangenen Dezember – aus Sicherheitsgründen und im Zuge geplanter Renaturierungsmaßnahmen mussten einige Bäume gefällt werden. Doch dass sie noch immer dort lagen, erstaunte die JuNas. Für sie aber kein Hindernis – im Gegenteil! Mit sichtlicher Freude kletterten sie über die dicken Baumstämme, balancierten geschickt darüber und verwandelten die Szenerie kurzerhand in einen spannenden Kletterparcours.
Nebenbei hielten die JuNas aufmerksam Ausschau nach Müll. Immer wieder entdeckten sie Folien, Verpackungsreste und anderen Unrat, den sie fleißig einsammelten. Ein besonders kurioser Fund sorgte für großes Staunen: In den Ästen eines der gefällten Bäume hatte sich ein bunter Winddrachen verfangen – vermutlich ein Überbleibsel aus dem letzten Herbst, der nun endlich erreichbar war. Natürlich ließen es sich die JuNas auch nicht nehmen, mitten durch den Bach zu waten. Das kühle Wasser glitzerte in der Sonne und sorgte für erfrischenden Spaß – auch wenn dabei der ein oder andere mit nassen Füßen nach Hause zurückkehrte. Doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil: Der Tag war für alle ein tolles Naturabenteuer, bei dem Entdecken, Helfen und Spielen Hand in Hand gingen. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher zur nahegelegenen Kaufhalle. Dort staunten die JuNas nicht schlecht – jedoch nicht vor Begeisterung, sondern vor Entsetzen. Überall lagen Glasscherben und unzählige Zigarettenstummel, achtlos auf den Boden geworfen. 'Das ist ja richtig eklig!', rief eines der Kinder aus. Tatsächlich sind solche Abfälle pures Gift für die Umwelt und verseuchen unsere Böden. Doch anstatt nur den Kopf zu schütteln, machten sich die JuNas mit umso mehr Eifer ans Werk. Obwohl die Veranstaltung sich dem Ende näherte, sammelten sie weiterhin fleißig Müll. Am Ende kam ein ganzer Müllsack voller Unrat zusammen – ein sichtbares Zeichen ihres Engagements. Stolz betrachteten die JuNas ihr Tagwerk und waren sich einig: So eine Aktion wollen sie bald wiederholen!
Als Dank für das Engagement der Jungen Naturwächter der AG Chemnitzer NATUREntdecker sangen die Buchfinken und Stare noch ihre tollen Lieder und die JuNas genossen zum Abschluss der Veranstaltung das kleine Konzert in der Abendsonne.
Ein männlicher Buchfink (Fringilla coelebs) an der Naturschutzstation Chemnitz bedankte sich bei den Jungen Naturwächtern für die Müllsammelaktion mit seinem schönen Gesang.
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Auch die Stare (Sturnus vulgaris) der Naturschutzstation bedankten sich auf ihre Art bei den Jungen Naturwächtern.
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.