BUND Regionalgruppe Chemnitz
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26.09.2025 Von Amsel bis Zilpzalp – kleine Vogelkunde für die JuNas (AK)

 (L. Heinrich / Junge Natur / BUND Chemnitz)

Bei dieser Veranstaltung drehte sich alles um unsere heimischen Vogelarten – schließlich stand am Folgetag die diesjährige Vogelberingung auf dem Plan. Damit die Jungen Naturwächter der AG Chemnitzer NATUREntdecker dafür bestens vorbereitet waren, galt es, die Artenkenntnisse noch einmal aufzufrischen. Linda und Ben hatten sich dafür ein abwechslungsreiches Programm überlegt, sodass auch am Freitagnachmittag garantiert keine Langeweile aufkam. Zu Beginn wurde ein neuer JuNa vorgestellt, der aus Zeitgründen vom Grundkurs am Mittwoch in die AG Chemnitzer NATUREntdecker am Freitag gewechselt ist. Um gleich einen guten Einstieg zu finden und die anderen Teilnehmenden besser kennenzulernen, startete die Gruppe mit dem Spiel „Welcher Vogel bin ich?“. Dabei bekam jeder ein Bild eines Vogels auf den Rücken geheftet und musste durch Fragen an die anderen herausfinden, um welche Art es sich handelte. Die Regeln waren simpel: Es durften nur Ja- oder Nein-Fragen gestellt werden – und mit der richtigen Strategie konnte man der Lösung Schritt für Schritt näherkommen. Auch einige Eltern ließen es sich nicht nehmen, mitzuspielen, was die Runde noch lebendiger machte. Mal schneller, mal mit etwas Hilfe gelang es schließlich allen, den eigenen Vogel zu erraten. Die Stimmung war ausgelassen und voller Freude – ein gelungener Auftakt für das Vogel-Wochenende der Jungen Naturwächter.

 (L. Heinrich / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (B. Franke / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (L. Heinrich / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (B. Franke / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (L. Heinrich / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (B. Franke / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (B. Franke / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)

Bei der nächsten Übung hatte Ben einen Multiple-Choice-Test zum Thema Vögel vorbereitet. Nun waren die Artenkenntnisse der JuNas gefragt! Da die Teilnehmenden unterschiedlichen Alters- und Wissensstufen angehören – und bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen ist – durften selbstverständlich auch die bereitliegenden Vogelbestimmungsbücher genutzt werden. Schließlich will auch der Umgang mit Bestimmungsbüchern und Registern geübt sein. Manche Fragen entpuppten sich als echte Knobelei, sodass fleißig geblättert und verglichen wurde. Doch genau das machte die Übung spannend – und spätestens am nächsten Tag bei der Vogelberingung zeigte sich, wie wertvoll eine solide Artenkenntnis ist. Viele der im Test behandelten Vögel konnten die JuNas dort nämlich live erleben. Ben und Linda gaben zusätzlich hilfreiche Tipps zur Bestimmung und erklärten noch einmal den richtigen Umgang mit den Büchern und Registern. Denn ein Naturschützer muss wissen, wie er unbekannte Tiere, Pflanzen oder Pilze zuverlässig bestimmen kann – eine Herangehensweise, die Pilzcoach Wolfgang Friese den JuNas bereits zwei Wochen zuvor bei einer spannenden Pilzbestimmungsübung vermittelt hatte. Auch wenn im Test nicht jede Antwort auf Anhieb richtig war, stand der Spaß klar im Vordergrund. Am Ende hatten alle etwas dazugelernt – und viele neue Arten und Gattungen kennengelernt. Zum Abschluss wurde noch ein kurzer Film über die Vogelberingungsstation auf Helgoland gezeigt, in dem eindrücklich erklärt wurde, welchen Nutzen die aufwendige Beringung hat. Bei der Verabschiedung war die Vorfreude auf die am nächsten Tag anstehende Vogelberingung bei vielen JuNas schon deutlich zu spüren.

 

Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter an der kommunalen Naturschutzstation Chemnitz (Adelsbergstraße 192) finden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Umweltamt der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.