BUND Regionalgruppe Chemnitz
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10.09.2025 Von Amsel bis Zilpzalp – kleine Vogelkunde für die JuNas (GK)

 (B. Franke / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)

        
Zur Vorbereitung auf die anstehende Vogelberingung im Kaninchengrund hieß es für die Jungen Naturwächter des Grundkurses, die verschiedenen Vogelarten noch einmal genauer zu betrachten. In einem kleinen Rätsel sollten die JuNas anhand charakteristischer Merkmale die einzelnen Arten erraten und aufschreiben. Bei den meisten Vögeln war das schnell gelöst: Kohl- und Blaumeise, Amsel oder Buntspecht wurden ohne Zögern erkannt. Doch bei einigen Arten standen dann doch Fragezeichen über den Köpfen. Den einzigen Vogel, der kopfüber am Stamm hinunterlaufen kann, kannten die JuNas zum Beispiel noch nicht. Dabei handelt es sich um den Kleiber (Sitta europaea), einen perfekten Stammkletterer, der in Rindenritzen nach kleinen Tieren sucht. Im Herbst und Winter frisst er zudem Samen und Nüsse, die er ähnlich wie die Spechte mit gezielten Schnabelstößen aufknackt. Zum Fixieren klemmt er sie in Spalten der Rinde – eine Methode, die als Spechtschmiede bezeichnet wird. Daher trägt der Kleiber in manchen Regionen auch den Namen Spechtmeise. Auch den Erlenzeisig (Spinus spinus) lernten die JuNas an diesem Tag kennen. Andere Vögel ließen sich wiederum gut aus den Hinweisen ableiten: Ein Fink, der gerne Bucheckern frisst, konnte nur der Buchfink (Fringilla coelebs) sein. Zur Ergänzung der Vogelkenntnisse stand anschließend ein Federrätsel auf dem Programm. Dabei galt es, die Federn den passenden Arten zuzuordnen – gar nicht so einfach, zumal auch einige unbekannte Vögel dabei waren. Zum Abschluss schauten die JuNas noch einen Film über die 30 häufigsten Gartenvögel, um ihre Artenkenntnisse aufzufrischen und zu erweitern.

Die Jungen Naturwächter unterstützen sich auch gerne gegenseitig, da einige das Schreiben erst erlernen.  (B. Franke / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Welche Feder gehört wohl zu welchem Vogel? Gehört die große weiße Feder zum Weißstorch oder doch zum Höckerschwan?  (B. Franke / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Obwohl das Thema spannend war, merkten die JuNas nach einem langen Schultag, wie die Aufmerksamkeit langsam nachließ.  (B. Franke / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)

Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter an der kommunalen Naturschutzstation Chemnitz (Adelsbergstraße 192) finden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Umweltamt der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.