(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Im Grundkurs der Jungen Naturwächter in Chemnitz stand diesmal das spannende Thema „Lebewesen des Jahres“ auf dem Programm. Die Kinder lernten nicht nur die ausgewählten Tiere kennen, sondern entdeckten auch Pflanzen und Pilze, die in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit bekommen haben.
Ihre Aufgabe war es, die Namen den Bildern zuzuordnen und anschließend die Lebewesen den passenden Kategorien zuzuordnen. Einige Zuordnungen waren leicht – zum Beispiel beim Höhlentier oder der Libelle des Jahres, da der Name schon auf die Art schließen ließ oder die Gruppe bekannt war. Weitere Lebewesen des Jahres wie Rothirsch, Alpensalamander und Rebhuhn waren den Kindern bereits vertraut.
Andere Arten waren noch unbekannt, und ihre oft ungewöhnlich klingenden Namen verrieten nicht sofort, welches Lebewesen sich dahinter verbirgt. Dazu zählten zum Beispiel Warzenbeißer, Natternkopf, Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Igel-Stachelbart oder die Nachtkerze. Mit dem Ausschlussprinzip und etwas fachlicher Unterstützung durch Ben und Linda konnten die Junas jedoch alle korrekt zuordnen.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Bei den Pflanzen war es etwas kniffliger. Manche Arten hätten sowohl die Heil- als auch die Arzneipflanze des Jahres sein können. Die Arzneipflanze des Jahres ist der allen bekannte Ingwer, während die Heilpflanze des Jahres die Nachtkerze wurde. Auch bei der Giftpflanze des Jahres gab es Überraschungen: Die Junas staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass es die Gartenbohne ist – ein Gemüse, das sie alle gut kennen und gerne essen. Allerdings ist die rohe Bohne für Menschen ungenießbar und muss vorher gut gekocht werden.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Das Einhorn (Unicornis curiosus) - Fabelwesen des Jahres 2026 - gewählt von den Jungen Naturwächtern Chemnitz.
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Um sich näher mit einzelnen Arten zu beschäftigen, durften sich die JuNas jeweils ein Lebewesen des Jahres heraussuchen und dazu einen kleinen Steckbrief erarbeiten. Ben und Linda hatten dafür im Vorfeld passende Informationen zusammengestellt, die von den Kindern genutzt werden konnten. Die JuNas arbeiteten dabei je nach Wunsch alleine oder im Team. Anschließend wurden die Steckbriefe allen vorgestellt. Die Jüngsten erhielten dabei natürlich noch etwas Unterstützung durch die Gruppenleiter*innen. Die Übung wurde von allen sehr gut umgesetzt, sodass die JuNas viel lernen konnten.
Beim Wels, dem Fisch des Jahres, erfuhren die Kinder zum Beispiel, dass er bis zu 3 Meter groß werden kann. Um sich diese Größe besser vorstellen zu können, wurde direkt ein Maßband zur Hand genommen – und die JuNas staunten nicht schlecht! Natürlich sprachen wir auch über die zahlreichen Horrorgeschichten und negativen Presseberichte rund um den Wels. Zwar kann ein großer Wels gelegentlich kleinere Wasserbewohner oder auch badende Dackel fangen, doch für Menschen sind diese Fische nicht gefährlich, wie zahlreiche Anglervideos zeigen. Manche Angler fangen Welse sogar gezielt mit bestimmten Handgriffen im Maul.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
So wurde das Thema „Lebewesen des Jahres“ für die Junas zu einer lehrreichen, überraschenden und spannenden Entdeckungsreise durch die Tier-, Pilz- und Pflanzenwelt. Zum Abschluss spielten wir noch unser beliebtes Begrifferatespiel, bei dem zusammengesetzte Naturbegriffe pantomimisch oder künstlerisch dargestellt werden, während die anderen raten durften. Beispiele: Erd-Apfel, Knall-Erbse, Warzen-Beißer, Hauben-Taucher, Hufeisen-Nase, …
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.