(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Gemeinsam für mehr Insektenschutz: Die Jungen Naturwächter des Aufbaukurses beteiligten sich zusammen mit ihren Familien sowie weiteren freiwilligen Helferinnen und Helfern an einer Pflanzaktion im Botanischen Garten Chemnitz. Die Maßnahme fand im Rahmen des Projekts „iNUVERSUMM – Raum und Zeit für Insekten“ statt, das von der BUND Regionalgruppe Chemnitz gemeinsam mit dem Naturgarten e. V. Sachsen und dem Botanischen Garten Chemnitz umgesetzt wird. Ziel des Projekts ist es, neue Lebensräume für Insekten zu schaffen und die biologische Vielfalt im Stadtgebiet zu fördern.
Die fachliche Planung der Fläche übernahm Silke Kaden vom Naturgarten e. V. Sachsen. Bereits im April wurde mit Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer ein Totholzbereich im Rhododendronbeet angelegt. Totholz ist für viele Insekten von großer Bedeutung, da es Nahrung, Schutz und Brutplätze bietet. Nun stand die Umgestaltung eines Hanges am großen Teich auf dem Programm. Mitarbeiter des Botanischen Gartens hatten den Bereich bereits vorbereitet und mit großen Steinen eine Trockenmauer angelegt. Solche Trockenmauern sind weit mehr als nur ein gestalterisches Element: Die zahlreichen Hohlräume zwischen den Steinen bieten Insekten, Spinnen, Reptilien und anderen Kleintieren wertvolle Versteck- und Überwinterungsmöglichkeiten. Zudem speichern die Steine Wärme und schaffen damit ein besonders günstiges Mikroklima für wärmeliebende Arten.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
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(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Im Vorfeld hatten Ben und Silke die Trockenmauer weiter ausgestaltet und den benötigten Sand verteilt. Bei der gemeinsamen Aktion galt es nun, die Erde auf dem Hang zu verteilen und die Fläche für die spätere Bepflanzung mit heimischen Wildpflanzen vorzubereiten. Anschließend wartete die eigentliche Hauptaufgabe auf die Teilnehmenden: Rund 300 heimische Wildstauden aus einer Gärtnerei mussten an ihren vorgesehenen Platz gebracht und eingepflanzt werden. Dabei war Teamarbeit gefragt, denn jede Pflanze sollte ihren optimalen Standort erhalten, um sich später gut entwickeln zu können und zahlreichen Insekten als Nahrungsquelle zu dienen.Trotz der hohen Temperaturen packten die JuNas und ihre Familien tatkräftig mit an. Mit Schaufeln, Eimern und viel Einsatzbereitschaft entstand Schritt für Schritt die Grundlage für einen neuen Lebensraum, der künftig zahlreichen Insektenarten Nahrung und Unterschlupf bieten wird.
So konnten die Teilnehmenden nicht nur praktisch zum Naturschutz beitragen, sondern auch erleben, wie aus einer scheinbar unscheinbaren Fläche ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt entsteht. Mit großem Engagement wurde gepflanzt, gesät und gestaltet. Dabei erfuhren die Teilnehmenden viel Wissenswertes über heimische Wildpflanzen und deren Bedeutung für zahlreiche Insektenarten. Die Aktion knüpfte an das bereits im Vorjahr von den JuNas unterstützte Archebeet im Bürgerpark Gablenz an und zeigte eindrucksvoll, wie jeder durch praktische Naturschutzmaßnahmen einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten kann.
Im Anschluss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, den Botanischen Garten gemeinsam zu erkunden und den Nachmittag in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
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(B. Franke
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(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Hut ab – oder besser gesagt: Chapeau! Bevor das Wochenende begann oder das Hutfestival lockte, wurde erst einmal kräftig für die Artenvielfalt angepackt. Für diese tatkräftige Unterstützung und die vielen helfenden Hände möchten wir uns ganz herzlich bedanken.
Ein besonderer Dank gilt Silke Kaden vom Naturgarten e. V. Sachsen für die fachkundige Planung und Organisation der Pflanzaktion. Ebenso bedanken wir uns beim Team des Botanischen Gartens Chemnitz, das die Fläche bereits im Vorfeld hervorragend vorbereitet, die Trockenmauer angelegt und uns mit schwerem Gerät tatkräftig unterstützt hat. Ohne dieses große Engagement und die gute Zusammenarbeit wäre die Umsetzung eines solchen Projekts kaum möglich gewesen.
Großen Anklang fand außerdem die kleine Eisspende, die bei den sommerlichen Temperaturen für eine willkommene Abkühlung sorgte und von allen Beteiligten dankbar angenommen wurde. So klang ein erfolgreicher Arbeitseinsatz in angenehmer Atmosphäre aus.
"iNUVERSUMM - Raum und Zeit für Insekten" - eine Kooperation des Freistaats Sachsen, des BUND Chemnitz, des Botanischen Gartens Chemnitz, des Naturgarten e.V., der LANU und den Jungen Naturwächtern Chemnitz