(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Im Aufbaukurs der Jungen Naturwächter kannten die Kinder das Prinzip der Übung bereits aus den vergangenen Jahren. Auch diesmal wurden die Namen und Kategorien der Lebewesen des Jahres gemeinsam zugeordnet. Bei Unklarheiten wurde besprochen, diskutiert und zusammen nach den richtigen Lösungen gesucht.
Einige Arten wie Alpensalamander, Rebhuhn, Rothirsch, Wels, Kleiner Abendsegler, Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Höhlen-Zwergflohkrebs, Ingwer und Winterlibelle konnten anhand des Namens schnell zugeordnet werden oder waren den Kindern bereits bekannt. Schwieriger waren unbekannte Arten wie der Igel-Stachelbart oder der Warzenbeißer – gemeinsam fanden die JuNas heraus, um welche Lebewesen es sich handelt, und lernten so viele neue Arten kennen.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Bei den Pflanzen war es etwas komplizierter. Ein Beispiel war das Nachtkerzenöl, das als Heilmittel zur Linderung von Hautproblemen bekannt ist. Doch wie sieht eigentlich die Pflanze selbst aus? Und ist sie nun die Heilpflanze oder Arzneipflanze des Jahres, schließlich wäre beides möglich? Stellte sich zudem die Frage, ob denn der Natternkopf giftig ist, denn Schlangen sind ja auch häufig giftig – oder doch die Gartenbohne? Ein aufmerksamer JuNa gab den entscheidenden Hinweis: die Bohne ist roh giftig. Genau wie schon bei der Petersilie, die 2023 zur Giftpflanze des Jahres gewählt wurde, waren die Kinder überrascht, dass eine vermeintlich essbare Pflanze giftig sein kann. Vermutlich soll die Wahl gerade auf diese Besonderheit aufmerksam machen.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Nachdem alle Lebewesen korrekt zugeordnet waren, durften sich die JuNas eine Art aussuchen und einen kurzen Steckbrief dazu erstellen. Anschließend stellten sie ihre Ergebnisse der Gruppe vor. So beschäftigten sich die Kinder intensiv mit einer bestimmten Art und übten gleichzeitig, wichtige Informationen zusammenzufassen und anschaulich zu präsentieren.
Beide Übungen haben den Jungen Naturwächtern der AG Chemnitzer NATUREntdecker wieder viel Spaß gemacht. Sie haben dabei viel über gefährdete oder besondere Lebewesen gelernt und zeigten am Freitagnachmittag erneut großen Elan und viel Neugier auf die spannende Vielfalt unserer heimischen Natur.
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Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.