(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Anlässlich des World Cleanup Day trafen sich die Jungen Naturwächter des Grundkurses in der Naturschutzstation, um gemeinsam ein Zeichen für eine saubere Umwelt zu setzen. Auch wenn sich einige JuNas krankheitsbedingt abmelden mussten, waren die Anwesenden umso motivierter. Pünktlich zum Nachmittag kam die Sonne heraus, und selbst der kräftige Wind konnte die Kinder nicht von ihrer wichtigen Aufgabe abhalten. Nach einer kurzen Einweisung zogen die JuNas mit Müllgreifern und Eimern los, um in der Umgebung für Ordnung zu sorgen und den Anwohnern zu zeigen, wie wichtig aktiver Umweltschutz ist. Schon bald landete der erste Unrat in den Eimern. Unter den Fundstücken befanden sich auch Styroporschnipsel, die vermutlich von Spechten aus Hausfassaden herausgepickt wurden – ein leider weit verbreitetes Phänomen, durch das ungewollt Abfälle in unsere Natur gelangen. Ebenso sammelten die Kinder allerlei Gegenstände auf, die vom Wind verweht oder von Balkonen gefallen waren. Dank der fleißigen JuNas sind sie nun fachgerecht entsorgt – und keine Gefahr mehr für unsere Umwelt.
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Unser Weg führte uns entlang des Baches, wo Plastik- und Chipstüten eingesammelt wurden, die vermutlich vom Wind dorthin geweht worden waren. Auch unterhalb der Balkone fanden die JuNas allerlei Unrat. Besonders erschrocken waren sie bei einem der Wohnblocks: Dort lagen unzählige Zigarettenstummel, die offenbar achtlos von Bewohnern hinuntergeworfen wurden – mit gravierenden Folgen für die Umwelt, denn Zigaretten enthalten giftige Chemikalien, die in der Natur nichts verloren haben. Neben Zigarettenstummeln mussten auch sogenannte Taubenspikes eingesammelt werden, die durch Verwitterung von den Fassaden gefallen waren. Diese sollen eigentlich verhindern, dass sich Vögel – meist Stadttauben – an Gebäuden niederlassen. Doch die scharfkantigen Metallteile können für Tiere gefährlich werden und landen letztlich als Müll in der Umwelt. Hier waren sich die JuNas einig: Besser auf solchen Quatsch verzichten! Nicht alles war allerdings Abfall: Eine alte Vase, Dekoplastikblumen und ein Spielzeugflugzeug fanden neue Besitzer. Die unzähligen Kronkorken, Tetrapaks, Glasflaschen und Süßigkeitenverpackungen wurden dagegen ordnungsgemäß entsorgt. Dabei scheuten sich die JuNas nicht, vollen Körpereinsatz zu zeigen. Sogar in dichte Gebüsche wurde sich hineingewagt, um auch den dortigen Müll hervorzuholen. So ist die Umgebung der Naturschutzstation nun wieder ein Stück sauberer – sehr zur Freude nicht nur der menschlichen Anwohner, sondern auch von Igeln, Eichhörnchen und Steinmardern.
Warum sind die Kastanienblätter bereits braun und fallen auch schon ab? Ursächlich dafür ist sind die winzigen Raupen der Rosskastanienminiermotte (Cameraria ohridella), welche die Blätter minieren, sprich zwischen den Blattschichten aushöhlen.
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Auf unserer Müllrunde rund um die Naturschutzstation machten die JuNas auch einige spannende Entdeckungen. Am Bachlauf freuten wir uns über zahlreiche Maulwurfshügel. Weniger erfreulich sah dagegen eine Kastanie aus: Ihre Blätter wirkten deutlich verwelkter als die der anderen Bäume und fielen bereits massenweise ab. Ben erklärte den Kindern die Ursache: winzige Schmetterlingsraupen hatten die Blätter von innen ausgehöhlt. Diese sogenannten Minen stammen von der Rosskastanien-Miniermotte (Cameraria ohridella), einem unscheinbaren Kleinschmetterling, der jedoch ein starkes Schadbild hinterlässt. Neben diesen Beobachtungen stießen wir auch auf schöne, aber ebenso traurige Funde. Unter einem Wohnblock lag ein toter Buchfink, auf einem Parkplatz eine überfahrene Erdkröte. Dafür konnten die JuNas auch lebendige Überraschungen entdecken: den Kokon einer Wespenspinne, eine Eichenschrecke und ein Zwitscherheupferd – die Schwesterart des Grünen Heupferds, erkennbar an den kürzeren Flügeln. Zum Abschluss unserer Runde beobachteten wir noch ein Eichhörnchen, das flink auf eine Pappel vor der Naturschutzstation kletterte. Bei der Suche im Geäst fanden wir schließlich sogar seinen Kobel – ein besonders schönes Highlight am Ende des Ausflugs.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Nach unserer Müllrunde in Chemnitz-Gablenz, bei der die JuNas nicht nur fleißig sammelten, sondern auch so manches spannende Detail am Wegesrand entdeckten, war der Tag noch lange nicht zu Ende. Mit wachen Augen hielten die Kinder Ausschau nach den glänzenden Früchten der Kastanie – und wurden schnell fündig. Kaum aufgesammelt, mussten die Kastanien natürlich gleich ausprobiert werden: Wie weit lassen sie sich werfen? Wer trifft am besten? Doch da schon bald das Herbstbasteln ansteht, war der Sammel-Eifer groß, und nach kurzer Zeit war ein ganzer Eimer voller großer und kleiner Kastanien sowie einiger dekorativer Schalen gefüllt. Zurück in der Naturschutzstation gab es noch eine kleine Überraschung: Linda erklärte, dass Kastanien nicht nur zum Basteln oder Spielen taugen, sondern sich auch hervorragend als natürliches Waschmittel eignen. Staunend beobachteten die JuNas, wie sich im Wasser Schaum bildete, als die Früchte hineingelegt wurden – ein Experiment, das für viele ein echtes Aha-Erlebnis war. Zum Abschluss des erlebnisreichen Nachmittags wartete noch ein kleines Spiel: Dosenwerfen mit den frisch gesammelten Kastanien. Gar nicht so einfach, wie es aussieht – dafür aber umso lustiger! Mit viel Gelächter und einigen gezielten Treffern endete so ein rundum gelungener Tag für die fleißigen Jungen Naturwächter des Chemnitzer Grundkurses.
Junge Naturwächter beim Kastanienzielwurf in der Naturschutzstation.
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helferinnen und Helfer! Gemeinsam konnten wir wieder ein kleines Stück für die Natur bewirken – und dabei hat der Einsatz nicht nur Sinn gemacht, sondern auch richtig Freude bereitet.
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter an der kommunalen Naturschutzstation Chemnitz (Adelsbergstraße 192) finden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Umweltamt der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.