BUND Regionalgruppe Chemnitz
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28.02.2025 Nistkästen für Vögel, Fledermäuse und andere Tiere

Vor der jährlichen Aktion "Max Meise - Nistkastenbau für Groß und Klein" informierten sich die Jungen Naturwächter noch einmal über Nistmöglichkeiten für Vögel und andere Tiere. Dazu wurden zunächst Präparate und Schaunistkästen in der Station unter die Lupe genommen. Besonders gefreut haben wir uns über einen Nistkasten für den Waldkauz, den wir als Spende geschenkt bekommen haben. Da natürliche Nistplätze immer seltener werden, nehmen die Tiere auch künstliche Höhlen und Nisthilfen an, sofern diese geeignet sind und an den richtigen Orten angebracht werden.

 (M. Fanghänel / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (M. Fanghänel / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
In der Naturschutzstation übten die Jungen Naturwächter erstmal den richtigen Umgang mit den Ferngläsern. Sonst macht das Vogelbeobachten keinen Spaß.  (M. Fanghänel / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)

Nach dieser Theorieeinheit wollten wir die fliegenden Nachbarn bei schönem Frühlingswetter tatsächlich beobachten. Also Warnwesten an, Ferngläser in die Hand und ab nach draußen! Bereits im Hof der Naturschutzstation konnten wir das erste Highlight beobachten oder besser gesagt hören. Ein paar Stare hatten sich in die große Rosskastanie gesetzt und flöteten ihre ersten Frühlingslieder. Erstaunlich war, dass sie dabei verschiedene andere Vögel nachahmten, um vermutlich die Weibchen zu beeindrucken. Darunter waren die Rufe von Haussperlingen, Buntspecht, Grünspecht, Eichelhäher und Mäusebussard. Ganz schön tückisch, wenn man denkt, man hat verschiedene Vögel vor sich und dabei waren es "nur" die Stare. Auf unserer kleinen Runde um die Naturschutzstation hörten und sahen wir noch zahlreiche Vögel, wie Grünspecht, Rabenkrähen, Ringeltauben, Meisen, Stieglitze und Grünfinken. Leider mussten wir auch feststellen, dass wieder eine Müllsammelaktion notwendig ist. Überall an Gebüschrändern lagen verschiedenste Müllsorten und wir haben ein paar Batterien und Feuerzeuge aufgelesen, da auch diese definitiv nicht in die Natur gehören. Hier thematisierten wir auch das Thema E-Zigaretten und dass diese nicht nur schädlich für unseren Körper und die Umwelt sind, sondern auch speziell entsorgt werden müssen. Durch die Batterie im Inneren müssen sie wie andere Akkus und Batterien an speziellen Sammelstellen abgegeben werden. Denn sie enthalten Wertstoffe zur Wiederverwendung, aber auch gesundheits- und umweltgefährdende Stoffe, weshalb sie nicht in den Hausmüll gehören. Und schon gar nicht in der Natur! 

 (M. Fanghänel / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (M. Fanghänel / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (M. Fanghänel / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (M. Fanghänel / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (M. Fanghänel / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
 (M. Fanghänel / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
An den benachbarten Wohnblöcken sind auch verschiedene Nisthilfen angebracht. Welcher ist wohl für wen?  (M. Fanghänel / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Gemeinsam genossen wir den Sonnenuntergang und lauschten den Staren und Stieglitzen.  (M. Fanghänel / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
An den Schaunistkästen konnten die Jungen Naturwächter erfahren, welches Tier welche Nisthilfe bevorzugt.  (M. Fanghänel / Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)

Vielen Dank an Martin für die tollen Fotos dieser Veranstaltung.

Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.