Die Naturschutzstation Herrenhaide bei Burgstädt im Landkreis Mittelsachsen.
(B. Franke)
Die JuNas aus Chemnitz treffen sich nun schon seit vier Jahren regelmäßig in der Naturschutzstation auf der Adelsbergstraße und haben in dieser Zeit viele spannende Orte in und um Chemnitz erkundet. Dabei gab es stets jede Menge Spaß und unvergessliche Erlebnisse – auch gemeinsam mit den NAJUs aus Herrenhaide, etwa bei der Luchs- und Wolfswanderung im Vogtland 2024 oder beim “Tag der Jungen Naturwächter” 2025 im Botanischen Garten Chemnitz. Doch ein besonderer Ort fehlte bislang noch auf ihrer Entdeckungsliste: die Naturschutzstation in Herrenhaide. Ein Besuch der dortigen Naturschutzstation und den JuNas war also längst überfällig – und in den Osterferien bot sich endlich die passende Gelegenheit.
Die Naturschutzstation Herrenhaide liegt dabei im wahrsten Sinne des Wortes vor den Toren der Stadt und ist dennoch ein beeindruckender Rückzugsort für Natur und Artenvielfalt. Betreut wird sie vom NABU Burgstädt, und auch hier treffen sich regelmäßig JuNa-Gruppen, welche zur Naturschutzjugend (NAJU) des NABU gehören. Die Naturschutzstation kann zudem von Naturliebhabern zu den angegebenen Öffnungszeiten eigenständig besucht und erkundet werden. Wer also Ruhe und viele tolle Naturbeobachtungen – ob allein oder mit der Familie – sucht, ist hier genau richtig.
(B. Franke
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Junge Naturwächter Chemnitz & Herrenhaide)
Trotz grauer Wolken, kühler Temperaturen und stetigem Nieselregen ließ sich eine kleine, aber motivierte Gruppe der Jungen Naturwächter nicht davon abhalten, sich auf den Weg zur Naturschutzstation Herrenhaide bei Burgstädt zu machen. Schon die Anreise hatte ihren eigenen Charme: Mit dem Zug ging es bis zum Bahnhof Wittgensdorf, von wo aus die Exkursion mit einer rund zwei Kilometer langen Wanderung entlang der Bahnstrecke fortgesetzt wurde.
Und selbst das ungemütliche Wetter konnte die Natur nicht davon abhalten, sich von ihrer spannenden Seite zu zeigen. Immer wieder hielten die JuNas inne, um Rotmilane, Graureiher, Bachstelzen und Stare bei der Nahrungssuche zu beobachten. Ein Kleiber ließ sich an seinem Nest entdecken, während am Boden die ersten Busch-Windröschen und weitere Frühblüher vorsichtig den Frühling einläuteten.
Nach etwa 45 Minuten erreichte die Gruppe die Naturschutzstation Herrenhaide – und wurde dort direkt mit einem kleinen Naturschauspiel belohnt: Ein Rotmilanpärchen verteidigte seinen Brutbaum energisch gegen ein Rabenkrähenpaar. Mit lautem Rufen und waghalsigen Flugmanövern lieferten sich die Vögel ein beeindruckendes Duell am Himmel. Vermutlich hatten es die Krähen ebenfalls auf das Revier abgesehen – ein spannender Einblick in das Verhalten unserer heimischen Vogelwelt.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
An der Station angekommen, wurden die JuNas herzlich von Betty, Sylvia und den Jungen Naturwächtern aus Herrenhaide empfangen. Nach einer wohlverdienten Stärkung ging es auf Entdeckungstour über das Gelände. Die alte Jagdhütte, die umliegenden Flächen und natürlich die Teiche boten zahlreiche Möglichkeiten zum Staunen und Erkunden. Besonders faszinierend waren die vielen Laichballen der Springfrösche, die in den Gewässern entdeckt wurden und bei allen Teilnehmenden großes Interesse weckten. Auch die beeindruckende Vielfalt an Vogelstimmen sorgte immer wieder für aufmerksames Lauschen. Zwischendurch wurde sich mit kleinen Spielen aufgewärmt, bevor es schließlich an die gemeinsamen Mittagsvorbereitungen ging. Mit viel Engagement entstanden leckere Gemüsespieße und frische Bärlauchbutter, während draußen bereits das Grillgut vorbereitet wurde. Beim anschließenden gemeinsamen Essen blieb viel Zeit für Austausch, Gespräche und ein gemütliches Beisammensein.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Ein kleines Aufwärmspiel machte den JuNas viel Freude.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Hier hat ein Junger Naturwächter eine Gewöhnliche Schachblume (Fritillaria meleagris) entdeckt.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Zahlreiche Laichballen des Springfroschs (Rana dalmatina) konnten die Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation Herrenhaide entdecken.
(L. Heinrich
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Zum Nachtisch gab es ein Naturquiz für Groß und Klein.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Gut gestärkt zog es die Gruppe anschließend noch einmal nach draußen. In kleinen Teams machten sich die JuNas daran, ein Naturquiz zu lösen. Die Antworten versteckten sich auf den zahlreichen Informationstafeln, die über das Gelände verteilt waren. Trotz des anhaltenden Regens war die Motivation ungebrochen – mit viel Neugier und Teamgeist wurde gerätselt, gesucht und diskutiert.
Wie so oft verging die Zeit viel zu schnell. Nach einer kurzen, aber herzlichen Verabschiedung machten sich alle auf den Heimweg und starteten ins Wochenende.
Es war eine rundum gelungene Exkursion, die gezeigt hat: Mit der richtigen Einstellung kann man der Natur bei jedem Wetter begegnen und dabei unvergessliche Eindrücke sammeln. Ein großes Dankeschön geht an Betty, Sylvia und die Jungen Naturwächter aus Herrenhaide für ihre herzliche Gastfreundschaft. Ebenso danken wir allen JuNas und ihren Familien aus Chemnitz für ihre Teilnahme und Unterstützung.
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
(B. Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen – vielleicht im nächsten Jahr wieder in der Herrenhaide oder dann bei uns in der Naturschutzstation in Chemnitz!
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.