Einen herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer für Euer großes Engagment.
Der nahe Bach ist nun wieder von Müll befreit. Hoffentlich sammelt sich nicht wieder so viel Abfall an.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Was ist eigentlich Müll?
Was ist überhaupt Müll? Und wie kann man ihn vermeiden?
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Dieser Frage sind wir gemeinsam auf den Grund gegangen. Müll bezeichnet eigentlich alles, was wir nicht mehr brauchen. Das können beispielsweise Verpackungen, ausgediente oder kaputte Kleidung, aber auch elektrische Geräte sein.
Aber was machen wir mit dem ganzen Müll? Wir schmeißen ihn in verschiedene bunte
Tonnen oder geben ihn in Sammelstellen ab. Klar ist, in der Natur hat er nichts zu suchen.
Richtig recyceln will gelernt sein. Welche Tonne ist für welchen Müll gedacht?
In welche Tonne gehört welcher Müll? Einiges war schon bekannt, anderes war neu. Richtiges Recyceln ist nicht immer so einfach.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Nachdem sich auf einem unserer Tische viel unterschiedlicher Müll gesammelt hatte, wollten wir gemeinsam herausfinden, welches Material in welche Abfalltonne gehört. Wir haben in Bioabfall, Restmüll, Papier, Wertstoff und Glas unterschieden und diese mit farbigen
Papieren auf den Tischen symbolisiert.
Jeder konnte nun nacheinander jeweils ein Stück unseres Mülls in eine Tonne sortieren. Das war gar nicht so einfach, denn zum Beispiel dürfen wir Pizzakartons, die mit Essensresten beschmiert sind, nicht einfach so in die blaue Papiertonne werfen. Sie müssen im Restmüll entsorgt werden, da die Essensreste beim Recycling des Papiers dieses verunreinigen und schlecht herausgefiltert werden können. Dem entgegen können wir Briefumschläge mit einem Plastikfenster ruhig in den Papiermüll entsorgen, weil kleine Mengen von dem leichten Plastik in der gewässerten Papiermasse in der Recyclinganlage abgeschöpft werden können, da das Plastik oben schwimmt.
Außerdem haben wir gelernt, dass bei Schraubgläsern der Metalldeckel in der gelben Tonne und das Glas im Altglascontainer entsorgt werden.
Wie eine Müllsortieranlage für die gelbe Tonne funktioniert, haben wir uns in einem kurzen Video angeschaut. Es ist schon erstaunlich, wie moderne Technik eingesetzt werden kann.
Kameras und Sensoren erkennen die unterschiedlichen Materialien und können sie mit Luftstößen und verschiedenen Sortiergittern voneinander trennen.
An die Müllgreifer, fertig, los.
Müllbeseitigung am nahegelegen Bach
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Nachdem wir nun die Theorie besprochen hatten, wollten wir einmal schauen, wie viel Müll sich seit dem letzten mal Sammeln schon wieder angesammelt hat. Ausgestattet mit Müllgreifern, Säcken und Eimern machten wir uns auf den Weg an den nahegelegenen Bach, an dem wir bereits im letzten Jahr ziemlich viel Müll gefunden hatten. Wer Gummistiefel anhatte, hat es sich auch nicht nehmen lassen, direkt im Bach herumzulaufen. Und auch dieses Mal war es wieder erschreckend, was alles weggeworfen wird. Sogar einen alten CD-Spieler haben wir gefunden. Dabei steht keine hundert Meter weiter ein Container für Elektroschrott, wo man alte Geräte kostenlos entsorgen kann.
Allen hat die Veranstaltung sehr viel Spaß gemacht.
Vielen Dank an dieser Stelle noch an die Bürgerplattform Mitte-Ost, welche uns für diese Aktion die Müllgreifer zur Verfügung gestellt hat.
Endlich konnte unsere Müllsammelkaravane losziehen. Einige der Teilnehmenden konnten es kaum erwarten endlich mit Greifern und Eimern bewaffnet loszulegen.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Wir mussten gar nicht lange suchen und wir fanden schon jede Menge Müll.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Unser Suchgebiet erstreckte sich entlang des Baches unweit der Naturschutzstation am Rande der Wiese.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Ziel war es, noch bevor die Vegetation zu üppig wird und die Vögel mit der Brut beginnen so viel wie möglich Müll einzusammeln und korrekt zu entsorgen.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Auch im Bach wurden die Chemnitzer NATUREntdecker fündig und entfernten haufenweise Zivilisationsmüll.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Dabei wurde gründlich gearbeitet und auch kleinste Plastikteile aufgelesen.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Durch gute Teamaufteilung konnten beide Ufer und der Bach selbst von jeder Menge Müll befreit werden.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Diesen DVD-Player hatte wohl jemand einfach vom Balkon geschmissen. Dabei kann man Elektrogeräte kostenlos in Containern oder Wertstoffhöfen entsorgen.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Ob durch Unachtsamkeit oder durch Absicht landen leider auch die Schutzmasken häufig in unserer Umwelt und können so großen Schaden anrichten.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Auch die jüngsten Teilnehmerinnen haben mit viel Elan den Müll eingesammelt.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Oje, wie kommt denn der Einkaufswagen in den Bach? Unglaublich aber wahr, den hat doch sicherlich jemand dort rein geschmissen.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Naturschutz macht großen und kleinen Naturwächtern viel Spaß. Ganz unserem Motto: In der Spur für die Natur.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Gemeinsam wurde überlegt, wie wir den Einkaufswagen herausbekommen.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Überall im Bach wurde gründlich nach Müll gesucht.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Ob nun an dieser Stelle wirklich alles weg ist?
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Hoch konzentriert wurde nach Müll Ausschau gehalten.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Mit dem richtigen Werkzeug macht Arbeiten allen auch viel Spaß.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Das richtige Werkzeug für unserer Veranstaltung erhielten wir dankenswerterweise von der Bürgerplattform Mitte-Ost. So konnten wir einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz in Gablenz und Adelsberg leisten. Wir hoffen unsere Aktion findet noch viele Nachahmer.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Kontrolle ob die Größeren auch wirklich alles aufgelesen haben.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Auch am Feldrand wurden wir fündig und beseitigten den Müll.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Auch die kleineren Geschwister machen schon gerne bei den Chemnitzer NATUREntdeckern mit und wollen sicherlich mal richtige Junge Naturwächter werden.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)