Die BUND Regionalgruppe Chemnitz hat im Rahmen des Projekts "Junge Naturwächter" gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde Chemnitz das Theaterstück "Fräulein Brehm´s Tierleben: Canis lupus - Der Wolf" nach Chemnitz geholt.
Wolfsgeheul im Tietz. Barbara Geiger alias "Fräulein Brehm" entführte die Jungen Naturwächter und zahlreiche weitere Naturinteressierte in die Welt der Wölfe.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
"Fräulein Brehm´s Tierleben: Canis lupus - der Wolf" im Tietz Chemnitz
Barbara Geiger alias "Fräulein Brehm" im Tietz Chemnitz.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde Chemnitz holten der BUND Chemnitz im Ramen des Projekts Junge Naturwächter am 29.04.2023 das Theaterstück "Fräulein Brehm´s Tierleben: Canis lupus - der Wolf" nach Chemnitz. Barbara Geiger alias "Fräulein Brehm" brachte uns auf ihre wunderbare und kreative Art und Weise das faszinierende Leben der Wölfe und deren erfolgreiche Rückkehr nach Deutschland näher. Eine tolle Möglichkeit für unsere Jungen Naturwächter der AG Chemnitzer NATUREntdecker und die vielen anderen Naurinteressierten sich über diese in Deutschland nicht unumstrittene Art zu informieren.
Die kleinen und großen Zuschauer wurden von "Fräulein Brehm" interaktiv mit in das Theaterstück eingebunden.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Angefangen vom äußeren Erscheinungsbild, über die Lebensweise bis hin zur Nutztierproblematik erfuhren die Gäste alles wissenwerte und wissenschaftlich Fundierte was man als Naturfreund wissen muss. So wurde mit manch einem Mythos oder Märchen zum Wolf aufgeräumt und es stellte sich heraus, dass Wölfe eine sehr interessante Lebensweise haben. Wir erfuhren zudem, dass er als Beutegreifer eine wichtige Funktion im Ökosystem begleitet und sich sogar positiv auf die Artenvielfalt auswirkt. Der Mensch kann durchaus mit dem Wolf in Koexistenz leben ohne ständige Angst um seine Sicherheit oder Konkurenz fürchten zu müssen, wenn er sich nur gründlich mit dem Lebewesen Wolf beschäftigt. Denn der Wolf ist längst nicht so ein blutrünstiges Monster, als welcher er oft dargestellt wird. Die kleinen und großen Gäste wurden auch interaktiv mit in des Theaterstück eingebunden und waren am Ende der Verastaltung total begeistert von dieser schönen Variante Naturwissen zu vermitteln.
Durch wissenschaftliche Untersuchungen bei der Wiederansiedlung der Wölfe in Deutschland konnten wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. So musste manch Irrglaube zum Thema Wolf revidiert werden.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Neben der Lebensweise der Wölfe lernten wir natürlich auch, wie Wissenschaftler das Leben und Verhalten der Wölfe untersuchen und vor allem, warum dies überhaupt wichtig ist. Dabei stellte sich heraus, bei der Wolfsforschung muss man viel "Scheiße" sammeln, da man daraus sehr viele wissenschaftliche Rückschlüsse ziehen kann. Übrigens erfuhren wir, dass Wölfe auch über Dialekte verfügen, je nachdem aus welcher Region sie stammen. Auch das Wanderverhalten und somit die Ausbreitung der Art, beziehungsweise Vermischung der Populationen beschäftigt die Wissenschaft.
Zuerst erfuhren die Gäste natürlich wer Alfred Brehm überhaupt war nach welchem die Theatergruppe "Fräulein Brehm" überhaupt benannt ist.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Auch was der Wolf mit seinem Geheul sagen möchte erfuhren wir von "Fräulein Brehm".
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Zu unserer Freude wollten viele Gäste "Fräulein Brehm" kennen lernen und in die Welt der Wölfe eintauchen. Der Veranstaltungssaal im Tietz war gut besucht.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Wie viele Wolfsspuren sieht man den hier? Bei Wolfsspuren muss man genau hinschauen, denn sie haben nämlich einen speziellen Laufstil. Dadurch kann man sie von anderen Tieren, vor allem Hunden gut unterscheiden.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Die Faszination für den Wolf griff durch die Schauspielkunst von Barbara Geiger auf die Gäste über und so wurde auch das interessante Geschöpf hinter der "Bestie Wolf" sichtbar.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Barbara Geiger suchte natürlich bei diesem Thema auch die Interaktion mit dem Publikum.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Bei manch einem Mythos über den Wolf fragte man sich natürlich zurecht wer so einen Quatsch glauben soll.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Jeder weiß, dass Wölfe in Rudeln leben. Aber über die Lebensweise unserer europäischen Grauwölfe wissen noch die Wenigsten Bescheid.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Muss man vor einem Wolf Angst haben? Wie soll ich mich bei einer Begegnung mit einem Wolf verhalten? Auch diese Fragen wurden im Theaterstück beantwortet.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Auch die Kinder durften ein Teil des Schauspiels werden ...
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
... und zeigen, warum ein Wolf keine jungen oder gesunden Tiere erbeutet, sondern eher nach älteren und geschwächten Beutetieren Ausschau hält.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Er sucht sich natürlich die älteren und schwächeren Beutetiere heraus und erfüllt damit eine wichtige Aufgabe im Ökosystem.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)
Vor allem wegen der Angriffe auf unsere Nutztiere ist der Wolf sehr unbeliebt. Auch dies wurde natürlich im Theaterstück angesprochen.
(Benjamin Franke
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Junge Naturwächter / BUND Chemnitz)